Der Akinator: Heiteres Promi-Raten

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Dieser Flaschengeist scheint Gedanken lesen zu können. Jedenfalls beherrscht er das beliebte Zeitvertreibs-Spiel “Promi-Raten” ganz hervorragend.

Üblicherweise ist es bei Rate- und Knobelspielen am Computer ja so, dass der Rechner die Aufgabe stellt und der Anwender grübeln muss. Beim “Akinator” ist es genau andersherum.

Hier denken Sie sich eine bekannte Persönlichkeit aus und lassen das Programm raten. Wie üblich stellt es dazu gezielte Fragen, um den Zielpersonenkreis einzugrenzen. Die möglichen Antworten: Ja, Wahrscheinlich, Ich weiß nicht, Wahrscheinlich nicht und Nein. Nach 10 bis 20 Fragen bekommt der Akinator in der Regel heraus, wer gemeint ist. Zumindest dann, wenn man die Fragen wahrheitsgetreu beantwortet.

Irgendwie zwar simpel, aber dennoch kurzweilig: Heiteres Promi-Raten mit dem Akinator.

Dass sich Orthografie und Grammatik der Fragen bisweilen etwas holperig darstellen, mag dem Akinator verziehen werden. Sein Aussehen und sein modisches Erscheinungsbild lassen nicht auf Deutsch als Muttersprache schließen.

Natürlich ist das Ganze keine technische Höchstleistung. Schließlich handelt es sich um recht simple Filterfunktionen auf eine Datenbank. Und wenn das menschliche Gehirn alle Persönlichkeiten, die es gespeichert hat, auch akkurat verschlagworten würde, könnte man locker mit dieser Leistung mithalten.

Aber Spass macht es trotzdem irgendwie.

Zu denken gibt indes nur die Statistikfunktion der WebApp. Die zeigt an, welche Prominente andere Spieler dem Programm am häufigsten als Rateaufgabe gegeben haben. Dass neben dem Akinator selbst auch Angela Merkel, Adolf Hitler und Justin Biber in den Top Ten zu finden sind, lässt sich kaum sinnvoll kommentieren.

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